Am 13. Dezember 2021 erschien in der Online Ausgabe der Meppener Tagespost ein Kommentar mit dem Titel „Stolpersteine in Meppen: Wut und Ausgrenzung auch in Corona-Krise keine Lösung“. Der Kommentar ist unter folgendem Link abrufbar: https://www.noz.de/lokales/meppen/artikel/2505273/auch-dazu-mahnen-stolpersteine-in-meppen-wut-rechtfertigt-nichts

Die Redakteurin schreibt, dass „wir alle der Erinnerung verpflichtet sind an eine Zeit , in der in Deutschland Synagogen brannten“. […] Es gilt, wachsam zu bleiben gerade in einer Zeit, in der sich Menschen durch Corona Regeln ausgegrenzt fühlen, in der Ungeimpften Hass entgegenschlägt“.

Mit diesem Kommentar vergleicht die Redakteurin die zum Wohle aller geltenden Infektionsschutzmaßnahmen sowie die Kritik an jenen, die sich aus Ignoranz und Sturheit dieser Maßnahmen verwehren, mit der systematischen Verfolgung und Ermordung von Millionen jüdischer Mitmenschen durch das NS-Regime zwischen 1933 und 1945. Wir nehmen dabei zur Kenntnis, dass dies ein Meinungsbeitrag der Redakteurin ist und fragen uns dennoch, warum eine derartig unangebrachte Geschmacklosigkeit durch die NOZ letztendlich sogar veröffentlicht wurde.

Wir, der Kreisverband Emsland der Partei Die PARTEI, verurteilen diesen Beitrag sowie die damit verbundenen Ansichten auf Schärfste. Nichts ist vergleichbar mit dem Holocaust.

Wir meinen: Wer sich unter pseudodemokratischen Standpunkten als „ausgegrenzt“ bezeichnet, dabei jedoch die Allgemeinheit aus grober Verantwortungslosigkeit und unter gezielter Desinformation gefährdet, bewegt sich nicht auf dem Boden unseres Grundgesetzes, sondern untergräbt dies bestenfalls aus Unwissenheit. Das grundgesetzliche Recht auf Unversehrtheit aller Menschen in diesem Land und darüber hinaus wiegt schwerer als die Pflicht eine Maske zu tragen, Abstand zu halten oder sich selbst und andere durch eine nachweislich wirksame Impfung zu schützen.“

Kategorien: Allgemein

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